Tür an Tür: das Miteinander zweier Kulturen

Doppeltür bringt eine besondere Geschichte ins Heute: das enge Zusammenleben der jüdischen und christlichen Bevölkerung im Surbtal. 

Das Projekt ist eine Einladung, sich auf verschiedenste Weise mit der einmaligen Geschichte auseinanderzusetzen. Eine Aufforderung, Architektur und kulturelle Eigenheiten der Region kennenzulernen. Eine Hommage an eine Vergangenheit, die aktuelle gesellschaftliche Fragen prägt.

Mit dem Zentrum in Lengnau (geplante Eröffnung 2028), der Mikwe in Endingen, dem Jüdischen Kulturweg sowie umfassenden Materialien für den Schulunterricht trifft man bei Doppeltür von gestern, ins heute und morgen.

Aktuelles

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur - 6.9.2026

- 13:30-14:30: Auf den historischen Spuren des jüdischen Lebens - öffentliche Führung.
Treffpunkt: Synagoge Endingen (Hinterstieg 5). Kosten: 10 Franken, Anmeldung: info@juedischerkulturweg.com
- 15:00-16:00: Daniela Kuhn liest aus ihrem Buch «Mit dir, Ima», musikalisch begleitet von Ronny Spiegel in der Mikwe Endingen (Mühleweg 1). Kosten: 10 Franken, Anmeldung: info@juedischerkulturweg.com

Hier finden Sie den Flyer mit weiteren Angeboten zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur

Eröffnung

Die jüdisch-christliche Geschichte des Surbtals ist einmalig. Mit dem Zentrum Doppeltür in Lengnau entsteht ab 2028 ein Ort, der genau diese Geschichte erlebbar macht. Komm vorbei und nimm an zahlreichen Veranstaltungen teil.

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Ausstellung "Religiöse Objekte und ihre Bedeutung im Alltag" in Mikwe Endingen

Gestaltet wurde die Ausstellung, welche bis Ende August Gast in der Mikwe in Endingen ist, von Studierenden des Religionswissenschaftlichen Seminars der Universität Zürich. Sie haben dafür Daten erhoben, die einen spannenden Einblick in die Vielfalt religiösen Lebens zu Hause in der Schweiz gewähren.

Oppenheim Roy
«Ohne Zweifel sind Doppeltürhäuser in der jüdisch-christlichen Geschichte im Surbtal einzigartig. Sie sind zu einer Metapher für das erfolgreiche Miteinander verschiedener Ethnien und Religionen geworden und beeindrucken Menschen weit über die Grenzen unseres Landes hinaus.»

Roy Oppenheim†, Publizist und Mit-Initiator des Projekts Doppeltür

Ellen Ringier
«Ich halte mich an die Worte der ehemaligen Bundesrätin Ruth Dreifuss, dass man alles versuchen soll, den Frieden zwischen den Religionen zu fördern, auch wenn der Erfolg nicht unmittelbar sichtbar sei. Und so sehe ich das Projekt Doppeltür auch: Es ist ein Projekt der Hoffnung!»

Ellen Ringier†, Verlegerin und Philanthropin

Charles Lewinsky
«Viel ist von meiner Surbtaler Abstammung nicht übriggeblieben. Natürlich wusste ich, dass man in unserer Familie Endinger war und kein Lengnauer. Meine Grossmutter legte auf diesen Unterschied gesteigerten Wert. Zwischen den alten Judendörfern muss einmal eine liebevolle Kabbel-Konkurrenz bestanden haben, vergleichbar mit der zwischen Zürich und Basel.»

Charles Lewinsky, Schriftsteller

Alex Hürzeler
«Das Vermittlungsprojekt Doppeltür verkörpert für mich den christlich-jüdischen Dialog und bringt ihn aktiv zum Ausdruck. Es setzt somit ein wichtiges Zeichen und bietet die Chance, das in der Schweiz einzigartige historische und architektonische Erbe der christlich-jüdischen Vergangenheit sichtbar zu machen.»

Alex Hürzeler, ehemaliger Regierungsrat Aargau

Nadia Guth Biasini
«Endingen und Lengnau können einem breiten Publikum Einblicke in ein Zusammenleben auf engem Raum vermitteln, dessen Grundlage seit Jahrhunderten Toleranz ist.»

Nadia Guth Biasini, Präsidentin des Trägervereins des Jüdischen Museums der Schweiz

Thierry Burkart
«‭Ich wünsche mir, dass die Eröffnung des Zentrums unsere reiche und interessante Geschichte des jüdisch-christlichen Zusammenlebens im Surbtal sichtbar macht. So wird den kommenden Generationen ein eindrückliches Beispiel für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen nähergebracht.»‬‬»

Thierry Burkart, Aargauer Ständerat

Marianne Binder Keller
«‭Das Projekt Doppeltür hält Geschichte lebendig und bildet ein Zeugnis des Zusammenlebens und der Integration der letzten Jahrhunderte. Dadurch schafft es lebendige Erinnerungen.»

Marianne Binder, Aargauer Ständerätin

Ruth
«Es passiert mir häufig, dass ich die Geschichte dieser beiden Dörfer erzähle und die Menschen staunen darüber, dass es so etwas in der Schweiz gegeben hat.»

Ruth Dreifuss, alt Bundesrätin

Das Surbtal und seine Geschichte

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