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Bis 1750 beteten die jüdischen Gemeindemitglieder in Lengnau in einem Provisorium, «über dem Wagenschopf des oberen Müllers», wie es in einer lokal überlieferten Formulierung heisst. Als die Gemeinde schliesslich auf knapp 40 Haushalte anwuchs, entschieden sich die Bewohnerinnen und Bewohner, dem andächtigen Ritual endlich den verdienten Raum zu verschaffen: So kam es 1750 an der Stelle des heutigen Wohnhauses zum Bau einer Synagoge nach Plänen des Architekten Ferdinand Stadler – und damit dem ersten jüdischen Kultbau der Neuzeit in der Schweiz.
Der Bau mass 18 Meter in der Länge und 15 Meter in der Breite und beeindruckte durch ein markantes Walmdach – ein Dach, dessen vier schräg verlaufende Seiten sich an der Spitze vereinen.
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